Terra Fantasy 62
Hugh Walker, Das Auge und das Schwert
Vorwort: Hugh Walker
Juli 1979
Anton und Thomas lesen den vorerst letzten Band aus der Serie MAGIRA um eine zauberische Brettspielwelt, in die es einen der Spieler verschlagen hat. Vorerst deshalb, weil Hugh Walker in den Jahren nach Terra Fantasy die bisherigen Bände überarbeitet und um zwei weitere, abschließende ergänzt hat. (Aufgenommen schon im Jahr 2022, weil wir sonst gar nicht mehr wüssten, worum es eigentlich ging.)
Ich plädiere hiermit sehr enthusiastisch für die Aktiverung der Waldkäuzchen (egal ob in Magira oder einem anderen Fantasy-Roman)! 😀
Soweit ich es zusammenbekommen habe, ist Mythan der Großvater von Bruss, daher die gewissen Ähnlichkeiten.
Und recht chrarmant finde ich, dass Hugh Walker auch maßgeblich an einer wunderbaren Fantasy-Heftroman-Reihe mit dem durchaus ähnlichen Namen “Mythor” beteiligt war – ich vermute, dieser ganz bestimmte Klang hat ihn einfach begeistert.
Mit dem letzten Magira-Band in Terra-Fantasy hier auch mein Fazit: ich habe sehr tiefen Respekt für Hugh Walkers Leistungen um die Fantasy im deutschsprachigen Raum, sowohl für sein Schreiben (gerade bei den vor einigen Jahren erschienen Neuausgaben der Magira-Bücher merkt man, was für ein toller Autor er ist, wenn nicht Zeitdruck und Seitenzahlbeschränkung an seinen Texten nagen, und ich halte einige seiner Ideen im Kontext der damaligen Zeit für ziemlich Innovativ, gemessen an dem, was das Genre sonst so in den 70er/80er hervorbrachte) als auch für seine Arbeit als Herausgeber; ich glaube dieser Mann hat sich hier mit extrem viel Leidenschaft und Begeisterung eingebracht, und so einiges an Grundsteinen mitgelegt.
Mythor kennen wir natürlich, aber ich glaube, keiner von uns hat die Serie je gelesen. Und Hugh Walker ansonsten: Er hat viel geleistet, das auf jeden Fall, das merkt man auch in den Vorworten zu Terra Fantasy – manchmal übertrieben, aber mit vielen Querverweisen zu deutschen und englischen Veröffentlichungen und natürlich azur Fanszene. Und in Magira stecken viele gute und originelle Ideen. Wir haben überlegt, ihn mal zu besuchen und zu interviewen, haben dann aber zwei ausführliche Interviews online gefunden, die beide alles fragen, was wir auch gefragt hätten, also haben wir uns entschieden, das zu lassen.